Unterstützende Pädagogik

Die Wilhelm-Olbers-Schule ist auf dem Weg - zu einer Schule, die möglichst alle Kinder und Jugendlichen aus der Region mit ihren individuellen Besonderheiten fordert und fördert.

© Gilles Cohen

Zentrum für unterstützende Pädagogik (ZuP)

Begonnen haben wir den Weg in die Inklusion mit dem Schuljahr 2010/11. Wir bilden nun in jedem 5. Jahrgang neue Inklusionsklas- sen mit den Schwerpunkten "Lernen, Sprache, Verhalten" sowie "Wahrnehmung und Entwicklung". Um uns als Schule möglichst gut auf diesen Schritt vorbereiten zu können, hatten wir bereits im Schuljahr 2009/10 auf eigene Initiative eine Inklusionsklasse mit dem Schwerpunkt "Lernen, Sprache, Verhalten" eingerichtet.

Seit dem Schuljahr 2011/12 haben wir das Zentrum für unter- stützende Pädagogik (ZuP) als neuen Bestandteil der Wilhelm-Olbers-Schule. Dadurch können wir alle besonderen pädagogi- schen Erfordernisse an unserer Schule koordinieren und so unsere  Schülerinnen und Schüler in einer Bandbreite von der Leistungsspitze bis zu solchen mit Einschränkungen individuell noch besser fördern.

Aufbauend auf unseren bisherigen Erfahrungen und als Ergebnis von drei Jahren Inklusion an der Wilhelm-Olbers-Schule können wir vor Beginn des kommenden Schuljahrs 2012/13 ein umfassendes Konzept für unsere zukünftige Arbeit vorlegen.

Das Konzept der Wilhelm-Olbers-Schule:

ZuP-Konzept

ZuP-Förderplanung

 

Langjährige Erfahrung mit Kooperation

Bereits seit dem Schuljahr 1999/00 hatten wir an unserer Schule Kooperationsklassen mit dem Schwerpunkt "Wahrnehmung und Entwicklung". Sie waren vor Ort bei uns untergebracht, gehörten aber vor der Einführung der Inklusion organisatorisch zum För- derzentrum "Am Rhododendronpark".

Die Kooperationsklassen wurden mit ca. 6 Schülerinnen und Schülern je Klasse in Doppelbesetzung mit einer Lehrkraft und einer Assistenz von der 5. bis 10. Schulstufe geführt.

Gemeinsame Aktivitäten

In jedem Jahrgang haben wir mit zwei Klassen unserer Schule und einer Kooperationsklasse gemeinsam ein "Haus" gebildet. Der Schwerpunkt der Kooperation ist der gemeinsame Projektunterricht in den Projektbändern. Wenn möglich gibt es gemeinsamen Unterricht auch in Fächern wie Musik, Kunst, Werken und Sport. Daneben finden Aktivitäten an außerschulischen Lernorten (Klassenfahrten, Unterrichtsgänge usw.) statt.

Mit der Einführung der Inklusion gehören auch die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schwer- punkt "Wahrnehmung und Entwicklung" zu unserer Schule.