Oberschule

Beginnend mit dem Schuljahr 2011/12 werden alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in der neuen Schulstruktur Oberschule aufgenommen.

Für alle Schülerinnen und Schüler, die vor diesem Schuljahr bei uns angefangen haben, gilt die bisherige Schulstruktur bis zu ihrem Abschluss.

Eckpunkte Oberschulkonzept für die Wilhelm-Olbers-Schule

Bereits im vergangenen Schuljahr haben wir begonnen, uns auf die neue Oberschule vorzubereiten. Das laufende Schuljahr nutzen wir, um die dafür notwendigen schulbezogenen Konzepte zu erarbeiten und um detailliert festzulegen, wie wir mit den 5. Klassen ab dem Schuljahr 2011/12 begonnen hatten.

Dafür haben wir neben der Schulentwicklungsgruppe auch eine AG Oberschule eingerichtet. Auf der Grundlage dieser Arbeit haben wir uns auf folgende Eckpunkte verständigt:

  • Das Jahrgangsteam bildet die organisatorische Ebene für alle Klassen eines Jahrgangs. Ihr gehören alle im Jahrgang unterrichtenden Lehrkräfte an. Sie unterrichten möglichst viele Stunden in einem Jahrgang. Das Jahrgangsteam entwickelt für sich gemeinsame Rituale und Regeln. Dazu gehört ein "Schulplaner" in Form eines Lerntagebuchs für jedes Kind. Daraus werden die individuell erreichten Standards und Kompetenzen ersichtlich.
  • Wie in der bisherigen Schulstruktur bilden jeweils zwei Klassen ein "Haus" (z.T. mit einer Kooperationsklasse als dritte Klasse). Innerhalb eines "Hauses" werden wir z.T. differenziert unterrichten sowie gemeinsame außerschulische Aktivitäten, Projekte und Präsentationen durchführen.
  • Die Unterrichtsorganisation muss für Kinder und Eltern klar verständlich sein. Die Kernfächer werden wir im Klassenverband unterrichten, einen Teil davon im Rahmen von "Studienzeiten".  Die Fachlehrkräfte erstellen auf Jahrgangsebene die dafür erforderlichen Aufgabensammlungen.
  • Das bisherige Konzept für den Projektunterricht bleibt erhalten. Die Projektstunden liegen in den jeweiligen "Häusern" parallel, damit ein klassenübergreifendes Lernen möglich ist. Projektergebnisse präsentieren die Schülerinnen und Schüler als "Haus" der Schule und ihren Eltern.
  • Leistungen werden wir von der 5. bis 8. Klasse nicht in Form von Noten bewerten. Das widerspricht dem "Geist" der Oberschule und den Erfahrungen in vergleichbaren Schulformen für die unteren Klassen. Rückmeldungen werden wir Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in Form von individuell erreichten Kompetenzen (Lerntagebuch und Rasterzeugnisse) geben.
  • Am Anfang der 5. Klasse werden wir die "Lernausgangslage" der Schülerinnen und Schüler ermitteln, um sie auf dieser Grundlage bestmöglich individuell fördern zu können.



Bereits am 25. Januar 2011 hat die Wilhelm-Olbers-Schule auf einer Informationsveranstaltung allen interessierten Eltern die Oberschule als neue Schulstruktur und die Vorgehensweise der Wilhelm-Olbers-Schule erklärt und mit ihnen diskutiert.

Hier können Sie sich die Präsentation noch einmal anschauen:


"Vierte Klasse, was nun? --- Wilhelm-Olbers-Schule"